Warum möchte ich Bürgermeister von Langenhagen werden? Die kurze Antwort: Weil ich glaube, dass unsere Stadt mehr kann.

Bürgermeister zu sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen — für die großen Fragen unserer Stadt, aber genauso für die vielen kleinen Dinge, die den Alltag bestimmen. Ich möchte nicht nur darüber sprechen, was in Langenhagen besser laufen könnte. Ich möchte gemeinsam mit den Menschen Lösungen entwickeln und sie anschließend umsetzen. Mein Maßstab ist einfach: Der Alltag der Menschen muss funktionieren.

Wie will ich Sicherheit und Sauberkeit verbessern?

Ich möchte, dass sich die Menschen in Langenhagen sicher fühlen — und zwar nicht nur auf dem Papier. Sicherheit beginnt für mich bei sichtbarer Präsenz, guter Zusammenarbeit von Stadt, Ordnungsdienst und Polizei und einem gezielten Einsatz der vorhandenen Kräfte. Mir ist bewusst, dass die Personalsituation angespannt ist. Aber Personalmangel darf nicht zur Ausrede für jedes Problem werden.

Genauso wichtig ist Sauberkeit. Überquellende Mülleimer, vermüllte Plätze oder achtlos abgestellter Sperrmüll sind keine Kleinigkeiten — sie bestimmen, wie wir unsere Stadt wahrnehmen. Ich möchte eine Stadt, die konsequent hinschaut, Probleme löst und danach kontrolliert, ob die Lösung funktioniert. Wie ich mir das konkret vorstelle, habe ich in meiner Sicherheitsstrategie für Langenhagen beschrieben.

Wie machen wir die Kinderbetreuung verlässlicher?

Wenn die Kita ausfällt, steht für viele Familien der Alltag still. Ein kurzfristiger Personalengpass bedeutet dann: Arbeitszeiten umorganisieren, Termine absagen oder selbst zu Hause bleiben. Mein Ziel ist deshalb eine Kita-Struktur, die auch bei kurzfristigen Ausfällen handlungsfähig bleibt — durch bessere Personalbindung, ein ausgebautes Springerkonzept und Reserven, die nicht auf Kante geplant sind. Wie das konkret aussehen soll und wie wir es finanzieren, habe ich unter verlässliche Kitas für Langenhagen ausführlich beschrieben.

Wie schaffen wir bezahlbaren Wohnraum?

Wohnen darf kein Luxus sein. Wer in Langenhagen lebt oder hier ein Zuhause sucht, muss sich das Wohnen auch leisten können. Dafür braucht es beides: mehr bezahlbaren Wohnraum und einen besseren Umgang mit dem, was bereits da ist. Gleichzeitig muss die Infrastruktur mitwachsen — ein Baugebiet ohne Kita-Platz und ohne Parkraumkonzept verlagert das Problem nur. Meine Vorschläge dazu finden Sie unter bezahlbares Wohnen in Langenhagen.

Wie soll Mobilität in allen Ortsteilen funktionieren?

Langenhagen ist mehr als die Kernstadt. Wer in Engelbostel lebt, muss genauso gut angebunden sein wie jemand in der Kernstadt oder in Kaltenweide. Eine konkrete Idee ist deshalb eine Schnellbuslinie von Engelbostel nach Kaltenweide, die unsere Ortsteile direkt miteinander verbindet, statt jeden Weg über die Kernstadt zu führen.

Dazu gehört der Ausbau und die Sanierung unserer Radwege. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, braucht durchgängige Verbindungen — nicht Radwege, die plötzlich enden oder an kritischen Stellen gefährlich werden.

Und auch neue Mobilitätsformen müssen funktionieren. E-Scooter können eine sinnvolle Ergänzung sein, aber nicht, wenn sie mitten auf Gehwegen, vor Hauseingängen oder an Bushaltestellen liegen. Mein Ziel ist ein flächendeckendes, aber vernünftig gesteuertes E-Scooter-Netz mit festen Abstellbereichen und klaren Regeln.

Mobilität bedeutet für mich: ankommen, ohne dass der Weg dorthin zum Problem wird.

Was heißt Klimaschutz konkret für Langenhagen?

Beim Klimaschutz möchte ich nicht nur über langfristige Ziele sprechen. Wir müssen uns auf die Folgen vorbereiten, die wir bereits heute erleben — das schwere Unwetter im Juli hat das deutlich gemacht.

Langenhagen braucht einen Hitzeplan: mehr Schatten, mehr Grün, Entsiegelung, Trinkmöglichkeiten und konkrete Maßnahmen für besonders gefährdete Menschen. Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen und öffentliche Plätze müssen dabei zuerst betrachtet werden.

Gleichzeitig müssen wir die Stadt krisenfest gegen Starkregen machen. Entwässerung, Rückhalteflächen und Verkehrswege gehören zusammen gedacht. Wenn innerhalb kurzer Zeit große Wassermengen fallen, darf die Stadt nicht erst dann anfangen zu überlegen.

Moderner Klimaschutz heißt für mich beides: Emissionen reduzieren und Langenhagen widerstandsfähiger machen.

Wie halten wir die Infrastruktur auf Stand?

Langenhagen wächst und verändert sich — die Infrastruktur muss Schritt halten. Dazu gehören moderne Straßen, funktionierende Geh- und Radwege, leistungsfähige Entwässerung und eine Stadtentwicklung, die weiter blickt als bis zum nächsten Bauprojekt.

Auch unsere Kläranlage gehört dazu. Mikroplastik und Arzneimittelrückstände stellen neue Anforderungen an die Abwasserreinigung. Ich setze mich deshalb für die Prüfung und Umsetzung einer vierten Reinigungsstufe ein, damit unsere Wasserqualität auch in Zukunft geschützt ist.

Wir dürfen Infrastruktur nicht erst modernisieren, wenn sie an ihre Grenzen gekommen ist.

Wie sollen Baustellen besser koordiniert werden?

Baustellen gehören zu einer wachsenden Stadt. Aber eine Baustelle darf nicht isoliert betrachtet werden: Wenn eine Hauptverkehrsstraße gesperrt wird, müssen die Auswirkungen auf die umliegenden Straßen von Anfang an mitgedacht werden. Anwohnerstraßen dürfen nicht zu Rennstrecken werden.

Was ich dafür konkret vorschlage, habe ich am Beispiel der Birkenallee ausführlich beschrieben.

Wie stelle ich mir die Stadtverwaltung vor?

Ein Bürgermeister kann nicht jedes Schlagloch persönlich reparieren. Aber er kann dafür sorgen, dass die Verwaltung funktioniert — und dazu gehört vor allem bessere Kommunikation.

Wenn eine Straße gesperrt wird, ein Bauprojekt beginnt oder sich eine Busverbindung ändert, müssen die Menschen wissen: Was passiert? Warum? Wie lange? Und an wen kann ich mich wenden? Ich möchte eine Verwaltung, die transparent, erreichbar und verständlich ist. Digital, wo Digitalisierung hilft. Persönlich, wenn Menschen einen Ansprechpartner brauchen. Und vor allem: eine Verwaltung, die Rückmeldungen ernst nimmt.

Was in Langenhagen soll bleiben, wie es ist?

Ich möchte nicht alles neu erfinden. Langenhagen hat viel, worauf wir stolz sein können: unsere Vereine, unser Ehrenamt, unsere Wirtschaft, unsere Feuerwehr, unsere sozialen Einrichtungen — und vor allem die Menschen, die sich jeden Tag für andere einsetzen.

Diese Menschen möchte ich stärker zusammenbringen: weniger Bürokratie für Ehrenamtliche, mehr Zusammenarbeit zwischen Stadt, Vereinen und Initiativen, und eine Verwaltung, die als Partner auf Augenhöhe arbeitet. Denn die Zukunft unserer Stadt entsteht nicht allein im Rathaus. Sie entsteht dort, wo Menschen leben.

Wofür ich stehe

Ich verspreche nicht, dass jede Herausforderung sofort gelöst wird. Aber ich verspreche, dass ich Probleme nicht wegschieben werde. Ich will zuhören. Ich will entscheiden. Und ich will umsetzen.

Bürgermeister zu sein bedeutet für mich nicht, über Langenhagen zu bestimmen. Es bedeutet, Verantwortung für Langenhagen zu übernehmen. Für unsere Kernstadt und für unsere Ortsteile. Für Familien, ältere Menschen, Kinder, Jugendliche und alle, die hier leben.

Für einen Alltag, der läuft. Das geht besser.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen

Was ist Ihnen für Langenhagen am wichtigsten? Schreiben Sie mir oder informieren Sie sich weiter über meine Sicherheitsstrategie für Langenhagen und meine Pläne für bezahlbares Wohnen.

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