Liebe Langenhagenerinnen und Langenhagener,

danke. Dieses Wort steht am Anfang, weil es alles andere überwiegt.

Am 27. September haben Sie mich zu Ihrem Bürgermeister gewählt. 9.046 von Ihnen haben mir ihre Stimme gegeben – 55,15 Prozent. Auf Mirko Heuer entfielen 7.356 Stimmen und 44,85 Prozent. Vor zwei Wochen lagen zwischen uns 562 Stimmen, und damals lag ich zurück. Dass sich das gedreht hat, ist nicht mein Verdienst allein. Es ist das Ergebnis von tausenden einzelnen Entscheidungen an der Wahlurne.

Mein Dank an Mirko Heuer

Mirko Heuer hat diese Stadt zwölf Jahre lang geführt. Das ist eine lange Zeit und viel Arbeit, und dafür gebührt ihm Respekt – unabhängig davon, dass wir in vielem unterschiedlicher Meinung waren. Ich danke ihm für seinen Einsatz für Langenhagen und wünsche ihm für seinen weiteren Weg alles Gute. Wir haben einen fairen Wahlkampf geführt. Darauf können beide Seiten stolz sein.

Auch an diejenigen, die anders gewählt haben

7.356 Wählerinnen und Wähler haben sich für meinen Mitbewerber entschieden – 44,85 Prozent. Das ist keine kleine Zahl, und ich nehme sie ernst. Ich habe im Wahlkampf gesagt, dass ich Bürgermeister für ganz Langenhagen sein möchte. Das gilt ab dem ersten Tag und ohne Einschränkung. Wer mir seine Stimme nicht gegeben hat, hat denselben Anspruch darauf, gehört zu werden.

Ein Wort zur Wahlbeteiligung

In der Stichwahl haben 16.560 von 41.887 Wahlberechtigten abgestimmt – 39,53 Prozent. Im ersten Wahlgang waren es noch 59,2 Prozent. Das heißt: Sechs von zehn Langenhagenerinnen und Langenhagenern haben diesmal nicht gewählt. Darüber will ich nicht hinweggehen.

Ich verstehe das nicht als Gleichgültigkeit, sondern als Aufgabe. Wer das Gefühl hat, dass die eigene Stimme nichts ändert, muss das Gegenteil erleben können. Genau deshalb war bessere Kommunikation eines meiner zentralen Themen: Menschen sollen wissen, was in ihrer Stadt entschieden wird, warum es entschieden wird und wie sie sich einbringen können.

Danke an alle, die mitgeholfen haben

Dieser Wahlkampf war Teamarbeit. Danke an alle, die Plakate aufgehängt, Flyer verteilt, an Haustüren geklingelt, Veranstaltungen organisiert und mich in Gesprächen unterstützt haben. Danke an meine Partei, an alle Unterstützerinnen und Unterstützer aus anderen Parteien und Gruppen – und vor allem an meine Familie, die in den letzten Monaten sehr viel Geduld aufgebracht hat.

Wie es jetzt weitergeht

Das vorläufige Ergebnis muss noch vom Wahlausschuss der Stadt festgestellt werden. Meine Amtszeit beginnt am 1. November 2026 und dauert acht Jahre.

Bis dahin werde ich mich einarbeiten. Ich werde nicht mit einem fertigen Maßnahmenpaket ins Rathaus kommen und behaupten, dass sich am zweiten Tag alles ändert. Das wäre unseriös. Was ich zusagen kann: Ich werde zuhören, entscheiden und Verantwortung übernehmen – bei der Sicherheit und Sauberkeit in unserer Stadt, bei verlässlicher Kinderbetreuung, bei bezahlbarem Wohnraum und bei einer Verwaltung, die erklärt, was sie tut.

An die Beschäftigten der Stadtverwaltung

Ein eigenes Wort möchte ich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt richten. Sie haben über Jahre für diese Stadt gearbeitet, unter anderer Leitung und mit großem Einsatz. Ein Wechsel im Bürgermeisteramt ist kein Urteil über Ihre Arbeit. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen, und komme als jemand, der zuhören will – nicht als jemand, der alles besser weiß.

Bleiben wir im Gespräch

Im Wahlkampf habe ich an Hunderten Haustüren gestanden und bei vielen Veranstaltungen mit Ihnen gesprochen. Das war der wertvollste Teil der letzten Monate, und ich möchte damit nicht aufhören, nur weil die Wahl vorbei ist. Wenn Sie ein Anliegen haben, schreiben Sie mir.

Danke für Ihr Vertrauen. Ich werde alles daransetzen, es zu rechtfertigen.

Ihr Lars Barlsen


Was ist Ihnen für Langenhagen am wichtigsten? Schreiben Sie mir oder informieren Sie sich weiter über meine Ziele für Langenhagen.

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